Gewonnenes Grund- und Oberflächenwasser genügt in der Regel nicht den Anforderungen für den Gebrauch als Trinkwasser. Es müssen nicht nur die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden, auch muss ein Schutz des Leitungsnetzes vor chemischen Angriffen gewährt sein. Zunehmend wird weiches Wasser vom Kunden gefordert. Die zentrale Enthärtung des Trinkwassers bietet dabei einen großen volkswirtschaftlichen und ökologischen Nutzen, da der Einsatz von Wasch- und Reinigungsmitteln deutlich reduziert werden kann. Bei der Aufbereitung von Oberflächenwasser werden immer häufiger Membranfiltrationsverfahren erforderlich. Hier bieten zum Beispiel Ultrafiltrationen in Kombination mit adsorptiven Verfahren (Aktivkohle) ein sicheres Verfahrenskonzept.
Der von IWP entwickelte Reaktortyp zur Schnellentcarbonisierung bietet in Verbindung mit der weitgehenden Verfahrensautomatisierung eine Entlastung des Betriebspersonals. Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit des Verfahrens sind optimiert. Aufgrund einer Vielzahl von Referenzprojekten, u.a. die größte Ultrafiltrationsanlage Europas sowie die größte Nanofiltrationsanlage Deutschlands, bietet IWP für diese Technologien optimales Know-how und langjährige Erfahrung.
In Deutschland sind 99% der Bevölkerung an das Netz der öffentlichen Trinkwasserversorgung angeschlossen. Hohe Versorgungssicherheit und geringe Netzverluste werden durch ständige Investitionen gewährleistet. Talsperren und Fernleitungen ermöglichen die ausreichende Wasserversorgung von Mangelgebieten. Um den Wasserbedarf mit Blick auf zukünftige Entwicklungen zu berechnen, bedient sich IWP statistischer Methoden unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung einer Siedlung. Das Ergebnis der Wasserbedarfsberechnung liefert die Basis für die Dimensionierung der Trinkwasserspeicher, Förderanlagen, Druckstoßsicherung und Transportrohrleitung. Die Planung oder Optimierung eines Versorgungsgebietes zählt zu den Kernaufgaben von IWP. Wassergewinnung und - aufbereitung stehen in direktem Zusammenhang mit den Versorgungseinrichtungen. Mit Hilfe von Bewirtschaftungsplänen und Rohrnetzberechnungen werden Elemente wie Speicher, Pumpstationen und Leitungen technisch und wirtschaftlich optimal aufeinander abgestimmt. Durch elektronische Regelungen und Steuerungen in Verbindung mit der Fernwirktechnik ist jederzeit ein optimaler Betrieb des Gesamtsystems möglich.
"Das Wasser ist das Unentbehrlichste, sowohl zum Leben, als zur Verschönerung desselben und zum täglichen Gebrauch"
(Vitruvius, 1. Jah. v. Chr.)
"Fließendes Wasser fault nicht!"
(Lü Buwei, um 300 v. Chr.)
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